Sind Sukkulenten giftig für Pflanzen

Sind Sukkulenten giftig für Katzen?

Verena
Veröffentlicht am:

Pflanzen und Fellnasen – Das passt leider nicht immer gut zusammen. Dass einige Gewächse eine Gefahr darstellen können (wie z. B. stachelige Kakteen) ist meist bekannt, aber sind Sukkulenten giftig für Katzen und andere Haustiere?

Viele Sukkulenten sind scheinbar ungefährlich oder nur gering giftig, aber ja, es gibt auch stark giftige Arten – Diese können zum richtigen Problem werden.

Solche Pflanzen sind außer Reichweite von Tieren und Kindern aufzubewahren. Alternativ würde ich auf haustierfreundliche Pflanzen umsteigen.

Warum sind giftige Sukkulenten für Katzen gefährlich?

Einige Sukkulentenarten enthalten bestimmte Substanzen, die bei Verschlucken oder Hautkontakt Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Giftige Sukkulenten können bei Katzen zu einer Vielzahl von Symptomen führen, von leichter Reizung bis hin zu schweren Vergiftungssymptomen.

Zu den häufigsten Anzeichen einer Vergiftung zählen Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall. In schweren Fällen können Giftstoffe auch zu Atembeschwerden, Koordinationsstörungen und anderen ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, darunter Blutungen, Krämpfe und Zittern.

Extremes Speicheln kann ebenfalls auftreten.

Das Problem: Giftige Sukkulenten sind in der Regel nicht auf den ersten Blick erkennbar. Hier muss man sich schon auf zuverlässige Quellen verlassen (z. B. Fachliteratur, Tierärzte, Giftnotruf-Zentralen, etc.) Bitte beachte, dass Informationen aus dem Internet nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen.

Auch dieser Artikel kann nur der groben Orientierung dienen und ersetzt keines Falls eine tierärztliche Beratung.

Du solltest sofort handeln und einen Tierarzt aufsuchen, wenn deine Katze ungewöhnliches Verhalten zeigt. Bei Freigängern weiß man ja nie genau, was sie draußen verschlucken. Zum Glück sind viele Katzen sehr sensibel und wählerisch, was das Fressen angeht.

Welche Sukkulenten sind giftig für Katzen?

Viele Sukkulenten sind giftig für Katzen.

Leider kann ich diese Frage nicht ganz eindeutig beantworten, weil man auch hier sehr widersprüchliche Angaben findet.

Laut Peta sollten Katzen neben Gewächsen wie Amaryllis, Rhododendron, Buntwurz, Alpenveilchen, Philodendron und weiteren, die folgenden Sukkulenten unbedingt vermeiden:

  • Aloe Vera
  • Kalanchoe

Aber auch bestimmte Euphorbia-Arten wie die Christusdorn (Euphorbia milii), dreikantige Wolfsmilch (Euphorbia trigona) und Verwandte, Geldbaum (Crassula ovata) und diverse Senecio-Arten, wie die Erbsenpflanze (Senecio rowleyanus) gelten einigen Quellen zufolge als giftig.

Bei folgenden Sukkulenten würde ich ebenfalls aufpassen:

  • Wüstenrose (Adenium obesum)
  • Agave-Arten
  • Flaschenpflanze (Jatropha podagrica)
  • Madagaskarpalme (Pachypodium)

Diese Informationen habe ich aus folgendem Buch entnommen: „Zimmerpflanzen“ von K. Greiner und A. Weber, GU-Verlag. Das Buch bietet einen tollen Überblick über Zimmerpflanzen einschließlich Pflege.

Sicherheitshalber würde ich die Gewächse bei Babys und Haustieren meiden.

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Lass am besten auch die Finger von der Mondstein-Sukkulente (Pachyphytum oviferum).

Laut dem Buch „Alles über Zimmerpflanzen“ von F. Bailey und Z. Allaway, DK-Verlag, ist die Pflanze ebenfalls giftig.

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Es gibt bestimmt noch weitere giftige Sukkulenten, wie Sansevieria oder Zamioculcas.

Bitte informiere dich vor dem Kauf, ob deine Wunsch-Pflanze haustierfreundlich ist.

Welche Sukkulenten sind nicht giftig für Katzen?

Es gibt Sukkulenten-Arten, die als ungiftig gelten. Wer auf „Nummer Sicher“ gehen will, der passt trotzdem auf oder legt sich eine typische haustierfreundliche Pflanze zu.

Beispielsweise gelten viele Arten der Gattungen Haworthia, Sempervivum (Hauswurz), Echeveria und Sedum als ungiftig für Katzen, wobei ich trotzdem vorsichtig wäre. Oft sind die Pflanzen zumindest gering giftig, weil sich bestimmte Säuren in den Blättern befinden. Bei Aufnahme in großer Menge kann das natürlich ebenfalls gefährlich werden.

Da die Verträglichkeit von Pflanzen für Katzen individuell sein kann und das Gift von der Dosis abhängt, ist es ratsam, Vorsicht walten zu lassen und den Zugang auch zu potenziell ungiftigen Sukkulenten für Katzen zu beschränken.

Im Zweifelsfall sollte man die Hilfe eines Tierarztes oder eines Experten für Tiergesundheit in Anspruch nehmen, um sicherzustellen, dass die Katzen vor gefährlichen Pflanzen geschützt sind.

Sind Kakteen giftig für Katzen?

Katze mit Kaktus

Kakteen sind im Allgemeinen weniger giftig oder sogar ungiftig, aber sie können dennoch für Katzen gefährlich werden.

Wenn die Tiere versuchen, mit den Kakteen zu spielen oder daran zu knabbern, kann das zu Verletzungen im Mund oder an den Pfoten führen.

Wenn du Katzen hältst, dann entscheide dich besser für eine andere Pflanze.

Welche Pflanzen eignen sich für Katzen?

Katze mit Katzenminze

Katzenminze (Nepeta cataria) ist eine Pflanze, die bei Katzen äußerst beliebt ist. Sie übt eine besondere Anziehungskraft auf die Tiere aus. Warum genau das so ist, weiß man nicht. Es gibt verschiedene Theorien. Fakt ist, dass nicht nur Hauskatzen so stark von der Pflanze angezogen werden, sondern auch Großkatzen wie Löwen und Leoparden.

Einige Katzenminze-Arten werden drinnen oder draußen angebaut und bieten eine unterhaltsame Umgebung für Katzen.

Oft wird von einer Pflanze in der Wohnung jedoch abgeraten, weil der ständige Reiz das Tier überfordern kann. Gelegentliches Spielen mit getrockneter Minze wäre zu bevorzugen. Lass dich im Zweifel von einem Tierarzt beraten.

Neben Nepeta cataria gibt es weitere Pflanzen, vor allem Gräser, die für Katzen gut geeignet sind:

  1. Hafergras (Avena sativa): Hafergras ist ebenfalls bei Katzen beliebt. Es ist reich an Ballaststoffen und Vitaminen.
  2. Weizengras (Triticum aestivum): Weizengras ist reich an Nährstoffen und wird von Katzen oft gerne gefressen.
  3. Gerstengras (Hordeum vulgare): Ähnlich wie Weizengras ist auch Gerstengras reich an Nährstoffen und Ballaststoffen.
  4. Zyperngras (Cyperus alternifolius): Dieses Gras hat einen dekorativen Look und ist in vielen Katzenhaushalten beliebt.

Diese Gräser können in Töpfen oder im Freien angebaut werden und bieten Katzen eine Möglichkeit, ihren natürlichen Bedürfnissen nach Kauen und Grasen nachzukommen.

Aber Vorsicht: Viele Gräser sind zwar ungiftig, haben aber lange, scharfkantige und spitze Halme. Auch das kann für die Katze gefährlich werden. Katzenminze soll eher weich und daher besser geeignet sein.

In Innenräumen können auch Palmen ganz gut funktionieren, weil die meisten Arten als ungiftig gelten (z. B. Bergpalme oder Kentiapalme).

Wie kann ich Katzen vor gefährlichen Pflanzen schützen?

Das ist bestimmt nicht immer ganz einfach, vor allem wenn die Katze Freigänger ist.

Hier trotzdem ein paar Tipps, wie du deine Katzen vor gefährlichen Pflanzen schützen kannst:

  1. Hochstellen oder hängen: Platziere gefährliche Pflanzen außer Reichweite von Katzen auf hohe Regale oder hänge sie in luftiger Höhe auf. (Vorsicht bei kletternden Katzen!)
  2. Sichere Pflanzenauswahl: Entscheide dich für ungiftige Pflanzen oder solche, die für Katzen unattraktiv sind. Katzenminze kann eine gute Alternative sein.
  3. Ablenkung bieten: Biete deinen Katzen Alternativen, die sie ablenken und beschäftigen, wie etwa interaktive Spielzeuge.
  4. Katzenbarriere: Schaffe eine Barriere um gefährliche Pflanzen, indem du z. B. einen dekorativen Zaun oder ein Gitter verwendest.
  5. Training: Trainiere deine Katze, nicht an Pflanzen zu knabbern, indem du sie jedes Mal sanft davon abhältst und Alternativen anbietest.
  6. Katzengarten: Richte einen sicheren Katzenbereich im Garten ein, in dem sie sich frei bewegen und grasen kann.
  7. Tierarzt konsultieren: Wenn du unsicher bist , ob eine bestimmte Pflanze für Katzen gefährlich ist, frag deinen Tierarzt.

Mit einer Kombination aus bewusster Pflanzenauswahl und vorsorglichen Maßnahmen kannst du eine sichere Umgebung für Katzen schaffen.

Sind Sukkulenten giftig für Katzen – Häufige Fragen

Ist Echeveria giftig für Katzen?

Leider konnte ich hier nur sehr widersprüchliche Informationen finden. Einigen Quellen zufolge gilt Echeveria als ungiftig, andere schreiben, die Pflanze sei leicht giftig und könnte zu Reizungen führen. Entscheide dich im Zweifel für eine andere Pflanze, wenn dir das Risiko zu groß ist.

Ist Gasteria Aurora giftig für Katzen?

Gasteria Aurora scheint eher ungiftig zu sein, eine eindeutige Quelle konnte ich aber nicht finden. Es ist deshalb ratsam, vorsichtig zu sein und den Kontakt zu überwachen. Dickblattgewächse gelten in der Regel als schwach giftig.

Ist der Feigenkaktus giftig für Katzen?

Der Feigenkaktus (Opuntia) kann bei Berührung mit seinen Stacheln Verletzungen verursachen, aber er gilt normalerweise nicht als stark giftig für Katzen. Die Gefahr durch spitze Stachel wäre mir allerdings zu groß.

Ist die Fettblattrosette giftig für Katzen?

Die Fettblattrosette (Aeonium) scheint den meisten Quellen zufolge eher ungiftig zu sein, aber es ist immer noch ratsam, Vorsicht walten zu lassen.

Ist Crassula giftig für Katzen?

Leider gehen die Meinungen hier wieder auseinander. Auch in Büchern findet man widersprüchliche Angaben. Vielen Quellen zufolge gilt die Pflanze als ungiftig. Laut Informationszentrale gegen Vergiftungen jedoch, enthalten Dickblatt-Arten geringe Konzentrationen organischer Säuren, darunter Apfelsäure und Isozitronensäure. Inwiefern das für Katzen problematisch ist, kann ich nicht beurteilen.

Gasteria und Katze – Geht das?

Hier gilt das Gleiche wie bei der Crassula Pflanze. Sie gilt häufig als ungiftig. Ob sie für Tiere verträglich ist, weiß man jedoch nicht genau.

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Verena
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